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Progress in Aluminium

Unternehmensentwicklung der Salzburger Aluminium Gruppe

1898-1902

1897 erwarb die Aluminium-Industrie-Aktien-Gesellschaft (AIAG) bzw. schweizerische Metallurgische Gesellschaft (später Alusuisse)die Wasserrechte der Gasteiner Ache und die ehemaligen Gold- und Silberschmelzhütten sowie die abgebrannte Asbestfabrik in Lend, Salzburg, Österreich. Zwei Jahre später wurden die Aluminiumhütte und der Elektrolyseöfen in Betrieb genommen, der Elektrodenbetrieb errichtet und die erste Wasser-Kraftwerksanlage erbaut. 1902 wurde mit dem Bau des zweiten betriebseigenen Kraftwerks, dem Kitzlochkraftwerk an der nahgelegenen Rauriser Ache, begonnen. Nach erfolgreicher Gründung wurde Hüttenaluminium in Form von Rohmasseln, Guss- und Knetlegierungen sowie Karbid – bis 1938 – hergestellt.


1973-1992

Der Bau der Betriebsstätte Schwarzach, Salzburg – heutige Alutech GmbH – führte 1973 dazu, dass die SAG als weltweit erster Hersteller Aluminium-Druckluftbehälter produzierte. Um der steigenden Nachfrage nach den Produktneuheiten gerecht zu werden, wurde rund zehn Jahre später ein Schweißroboter in Betrieb genommen, um die Effizienz zu steigern.

Im Jahr 1992 wurde, mitdem Mangement-Buyout durch DI. Josef Wöhrer und Familie, sowie weiteren Management-Mitgliedern, die Salzburger Aluminim AG gegründet.

1993

Im Jahr 1993 wurde die Alutech GmbH gegründet und das Produktportfolio wurde um die Aluminium-Kraftstofftanks erweitert.

In weiterer Folge wurden die Tochtergesellschaften SAG Alu-Recycling GmbH, Aluminium Lend GmbH und Thixalloy® Components GmbH gegründet. Zusätzlich wurde die Euromotive GmbH gekauft und in die Alutech GmbH, zur Entwicklung und Produktion von Automobil- und Luftfahrkomponenten, eingegliedert.

2001-2003

2001 erfolgte die Übernahme der Alutech Nederland B.V., der SAG France SAS und der Fueltech Sweden AB von der norwegischen Raufoss Gruppe. Dadurch gelang der SAG der Sprung in die europäische Liga der größten Aluminium-Kraftstofftankproduzenten.

2002 wurde die Alutech Slowakei s.r.o. als Zulieferer von Sonderkonstruktionen gegründet.

Um die Kompetenzen im Engineering weiter auszubauen und zu erweitern wurden 2003 51 Prozent der HPI High Performance Industrietechnik GmbH in Ranshofen, Oberösterreich, Österreich, übernommen.

 

 

2008

2008 wurde die Firmengruppenstruktur neugestaltet: Die SAG wurde in diesem Jahr zur Beteiligungsholding. Die neu errichtete SAG Motion Gruppe wurde mit den Nutzfahrzeug-, Automobil-, Bahn- und Luftfahrtbereich betraut. Die SAG Materials Gruppe wurde für die metallurgischen Produktions- und Vertriebsaktivitäten gegründet.

Gleichzeitig hat sich die SAG mit 60-prozentigen Beteiligungen an zwei mexikanischen Standorten – SAG-MECASA S.A. de CV und SAG Mecalaser S.A. de C.V. – in Mittelamerika, die zum Standbein des Zuliefergeschäfts für den NAFTA-Raum wurden, positioniert.

2010

Umsetzung eines erfolgreichen Restrukturierungsprozesses

2012-2014

Durch die „follow-the-customer“-Strategie der SAG kam ein weiterer Übersee-Standort, durch die Errichtung der Produktionsstätte SAG Brasil Fabricacräo de tanques Ltda., hinzu. Das Werk nahe Sao Paolo, Brasilien, ging 2014 in Betrieb.

Gleichzeitig wurde die SAG Business Improvement GmbH als shared service unit gegründet und die Euromotive GmbH & Co KG veräußert.

 

 

2016

Als Zulieferer von Kraftstofftanks wurde 2016 die SAG Spain Sucursal en España – als 100-prozentiges Tochterunternehmen der SAG France S.A.S. – in Alcala de Henares, nahe Madrid, errichtet.

Die Aluminium Lend GmbH musste am Ende des Jahres aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden.

Aus strategischen Gründen wurde die Beteiligung an der HPI High Performance Industrietechnik verkauft.

2017

Per Ende Mai 2017 hat die Salzburger Aluminium Gruppe die beiden mexikanische Unternehmen SAG Mecasa S.A. de C.V. und SAG Mecalaser S.A. de C.V. zu 100% übernommen.

Darüber hinaus wurde die Firma Profmecsa übernommen und wird fortan in die SAG Gruppe eingegliedert.

Die europäische Expertise der SAG wird somit zukünftig auch amerikanischen und mexikanischen Kunden bzw. europäischen Kunden mit Produktionswerken im NAFTA-Raum lokal zur Verfügung stehen.

DEEN